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»Queer Comics«

Über diese Ausgabe

Mit großer Freude präsentieren wir die zwölfte Ausgabe von CLOSURE Kieler Journal für Comicforschung mit dem thematischen Schwerpunkt »Queer Comics«.

Die Bildsprache des Comics bietet einzigartige Möglichkeiten, Geschlecht und Sexualität visuell darzustellen. Farben, Formen und Stile können eingesetzt werden, um genderfluide oder non-binäre Figuren und ihr Erleben zu repräsentieren. Medienspezifische Leerstellen verweigern sich einer fixierten und normierten Determinierung. Bereits auf formaler Ebene können Comic-Künstler_innen die Sequenzierung von Panels, Zeichen und Erzählsträngen experimentell umstellen, um non-lineare Erzählstrukturen zu schaffen und so diverse Identitäten in queeren Erzählungen widerzuspiegeln.

Während wir beim Lesen von Comics die Lücken zwischen den Panels schließen, bleiben diese entscheidend sichtbar und präsent – eine Verweigerung der Kontinuität, die queere Comics aufgegriffen haben, um »queere Zeitlichkeiten« (Halberstam) außerhalb normativer Zeitvorstellungen zu suggerieren.

Comics fordern von Leser_innen, aktiv an der Interpretation teilzunehmen, da sie nicht nur die Handlung verfolgen, sondern auch die visuellen Informationen interpretieren müssen. Diese Interaktivität ermöglicht es queeren Geschichten, subversiver zu sein, indem sie visuelle Andeutungen oder symbolische Darstellungen nutzen, die nur durch aktive Auseinandersetzung mit dem Comic erfasst werden. »Die Phänomenologie ist schließlich voller queerer Momente, Momente der Desorientierung« (Ahmed). Ausgehend von dieser Einsicht stellt sich die Frage: Wie stört und verändert die Medienphänomenologie der Comics unsere Wahrnehmung und Interpretation von Identitäten und Beziehungen?

Während zuerst vor allem die Gay Community seit den 1950ern in Publikationen von unabhängigen Verlagen oder im Selbstverlag thematisiert wurde, erweiterte sich die Szene durch u. a. die Stonewall riots von 1969 (Hall 2012). Queere Themen fanden ihren Ausdruck in Underground Comix. Eine Szene mit alternativen Lebensentwürfen schuf sich einen Raum, in dem Geschlechterrollen und Sexualität befragt wurden. Künstler_innen wie Howard Cruse (1944-2019), Herausgeber der Anthologie Gay Comix, brachten explizit queere Geschichten in den Fokus und schufen Raum für LGBTQ+-Narrative, die in Mainstream-Comics noch ein Tabu waren.

Seit den 2000er Jahren haben Webcomics und unabhängige Verlage viel dazu beigetragen, eine noch breitere Vielfalt an queeren Identitäten, Geschlechterrollen und Geschichten in die Comic-Welt zu bringen. In diesen Geschichten geht es nicht nur darum, queere Figuren zu zeigen, sondern sie auch als vollwertige Charaktere zu etablieren, die im Mittelpunkt stehen und deren Identität nicht nur ein Nebenaspekt ist. Sichtbar sind Erzählungen über die queere Erfahrung früh im Bereich der Graphic Medicine, sowohl in aktivistischer und autobiografischer Form als auch zur gezielten gesundheitlichen Aufklärung (etwa Marbles von Ellen Forney 2012, Taking Turns von MK Czerwiec 2014 oder Pregnant Butch von A.K. Summers 2014).

Im Mainstream wurden queere Figuren seit Ende des 20. Jahrhunderts zunehmend sichtbar, oft allerdings nur als Nebenfiguren oder in metaphorischen Kontexten. Aber auch dieser Umgang verändert sich. Ein Beispiel hierfür sind die Young Avengers, deren Charaktere Wiccan, Hulkling und America Chavez seit ihrem Einzug in das Universum 2005 zu den ersten prominenten LGBTQ+-Figuren bei Marvel gehören. Diese Comics fordern sowohl gesellschaftliche Normen als auch Comic-Konventionen heraus, indem sie Queerness und Erzählungen ins Bild setzen. Ein Verständnis ihrer Wirkung erfordert die Untersuchung der Werke und der sie umgebenden Gemeinschaften.

CLOSURE #12 versammelt Beiträge, die queere Repräsentation in verschiedenen Comic-Kulturen erforschen und dabei Schnittpunkte mit queeren Figuren, Formen und Narrativen untersuchen.

Anindita Das eröffnet die Ausgabe mit einem Beitrag zur Ambivalenz von stark gegenderten Konventionen im shōjo Manga. In einem intersektionalen, queer-feministischen close reading von Nanami Maos Half and Half (2008–09) and Takase Umis Kanojo ni Naritai Kimi to Boku (2018–21) zeichnet der Beitrag in Rückgriff auf u .a. Judith Butler nach, wie die untersuchten Texte zwar grundsätzlich innerhalb eines Systems patriarchaler Normen operieren. Tatsächlich wurde shōjo Manga, also typischerweise an junge Frauen oder Mädchen adressierte Genres, immer wieder vorgeworfen, Weiblichkeit und damit verknüpfte Schönheits- und Verhaltensideale zu essenzialisieren und etwa die romantische, heterosexuelle Heirat zum ultimativen Ideal zu erheben. Besonders in der diachronen Betrachtung der zehn Jahre zwischen beiden Publikationen zeigt sich aber auch, wie diese Genrekonventionen immer wieder unterlaufen und mit originellen, queeren Figurenkonstellationen in Frage gestellt werden können, wenn sich die Protagonist_innen nicht nur immer wieder innerhalb einer patriarchalen, oft diskriminierenden Gesellschaft, sondern auch innerhalb konventioneller narrativer Tropen behaupten müssen und ihre Identität spielerisch ausgestalten. »Destabilization and Stabilization: Interrogating Shōjo Manga« versteht dieses medien- bzw. genrespezifische Potenzial als ›shōjo gaze‹ und erarbeitet einen Vorschlag für ein kritisches Verständnis heraus.

Keith Friedlander untersucht im Anschluss eine Reihe von Marvel-Comics zwischen 1993 und 1997 mit dem Antihelden Venom. Er zeigt, wie die unterschiedlichen Darstellungen wechselnder Kreativteams die Figur für vielfältige Interpretationen öffnen, die konventionelle Assoziationen mit heteronormativer Männlichkeit immer wieder aufbrechen, inklusive Lesarten aus feministischer, queerer und dekonstruktivistischer Perspektive. Die verschiedenen Darstellungen von Venoms hypermaskulinem Körper bedienen sich tatsächlich unterschiedlichster künstlerischer Stile, von der starken Idealisierung bis zum zutiefst Grotesken. Ausgehend von kritischen Auseinandersetzungen mit Superheld_innenkörpern und Sexualität interpretiert der Beitrag Venoms jüngste Rezeption in queeren Fangemeinden – der Venom-Film von 2018 führte zu einer Flut von Fan-Art und Fan-Fiction um ›Symbrock‹, der romantischen Beziehung zwischen Eddie Brock und seinem außerirdischen Symbionten – als Teil einer längeren Geschichte von Figurenpotenzialen, heteronormative Darstellungen von Männlichkeit durchaus zu irritieren.

Devon Harvey analysiert im Beitrag A Love Affair With Mirrors: Transness, Transformation, and Comics’ Transgender Mirror Scene in Paul Jenkins and Leia Leiz’s ALTERS die Comic-Serie, die eine Trans*Superheldin namens Chalice in den Mittelpunkt stellt. In der Verbindung von Rosemary Jacksons Fantasy-Theorie mit Scott McClouds Überlegungen zur formalen Struktur von Comics zeigt Harvey, wie Spiegel – sowohl als narratives Element als auch als Panel-Struktur – als liminale Räume funktionieren. In diesen Schwellenräumen kann die Protagonistin ihre Trans*Identität und ihre Superheld_innen-Identität erkunden und zwischen multiplen Realitäten navigieren. Diese »Liebesaffäre mit Spiegeln« eröffnet neue Perspektiven auf Trans*Narrative und verdeutlicht, wie das Medium Comic durch seine formalen Eigenschaften besonders geeignet ist, die Komplexität von Trans*Erfahrungen darzustellen.

Cassia Hayward-Fitch untersucht Howard Cruses Comicstrip Wendel, der zwischen 1983 und 1989 im schwulen Magazin The Advocate erschien, als Beispiel für serialisierte häusliche Fiktion im Comicformat. Hayward-Fitch argumentiert, dass Wendel seine serielle Struktur nutzte, um eine queere Alltäglichkeit, ›Gaily Life‹, darzustellen, die der Sensationalisierung schwuler Beziehungen eine Betonung von Queerness als gemeinschaftlicher Identität entgegensetzte. Der Artikel zeigt, wie zwei Formen von Serialität queer eingesetzt werden können: Die interne Serialität der Panelwiederholung erzeugt einen ›Queer Space‹ durch stets leicht variierende Bildwiederholungen, während die externe Serialität der Fortsetzungsveröffentlichung durch Verweigerung narrativer Schließung und die Betonung einer beständigen Gegenwart eine ›Queer Time‹ im Sinne Halberstams inszeniert. Hayward-Fitch kontextualisiert Wendel zudem als Reaktion auf die AIDS-Krise und zeigt anhand archivierter Korrespondenz zwischen Cruse und seinem Redakteur, wie die Serie nicht-normative Familienstrukturen feierte und queere Gemeinschaft als eine Form des alltäglichen Aktivismus darstellte.

Patrizia Huber widmet sich dem autografischen Comic Homo Line (2020) der_s finnlandschwedischen Künstler_in Edith Hammar, in dem eine queere Hauptfigur per Fähre zwischen Helsinki und Stockholm pendelt. Die Fähre wird als vielschichtiges Motiv gelesen: Allegorie entwurzelter queerer Existenz, erzählstrukturierendes Prinzip und Eingriff in die materielle Buchform. Gestützt auf Karen Barads Konzept der Trans*Materialität entwickelt Huber den Begriff des trans*materiellen Erzählens, um zu beschreiben, wie in Homo Line inhaltliche, formale und mediale Ebenen ineinandergreifen und lineare Vorstellungen von Identität, Zeit und Ort destabilisieren. Metaleptische Verdopplungen, die Verschränkung von Fotografie und Zeichnung sowie die haptische Gestaltung des Buches erzeugen eine Poetik des permanenten Transits, die das chronische Heimweh der Hauptfigur produktiv wendet.

David Liebenthal widmet sich in seinem Aufsatz den vor allem autobiografischen Werken des transmaskulinen und nichtbinären Künstlers N.D. Stevenson, darunter The Fire Never Goes Out und I‘m Fine I‘m Fine Just Understand. Liebenthal behandelt die Frage, wie hier der Themenkomplex queerer Körperlichkeit verhandelt wird. Genauer bezieht sich der Artikel auf die Motive von Transformation, Vervielfältigung und Versehrung und arbeitet heraus, dass die autobiografische Darstellung von Körpern im Comic mit Darstellungen in Trans*-Vlogs auf YouTube vergleichbar ist. Dabei werde jedoch bewusst mit einer chronologischen Darstellung der chirurgischen Eingriffe, die Stevenson vornehmen lässt, gebrochen und vielmehr die fluide Genderpositionierung als solche in Form von visuellen Metaphern betont.

Guilherme »Smee« Sfredo Miorando analysiert die Figur von Connor Hawke alias Green Arrow aus dem DC-Comics-Universum aus einer intersektionalen Perspektive. Miorando reflektiert dabei sowohl als durch die Zen-Religion geprägter Bogenschütze, als ›mixed-race‹ Superheld sowie als asexueller Charakter. Die Identität sei dabei sowohl durch Stereotype geprägt, aber auch ambig, was im Artikel anhand von drei verschiedenen Ausgaben durch drei Jahrzehnte (90er, 2000er und 2020er) diskutiert wird. Es geht dabei gerade um die zunächst paradox erscheinenden ›Brüche‹ der Figur im Hinblick auf Stereotype und die in den Comics genutzte Metaphern für Identität als ›queer‹.

Marina Rauchenbacher analysiert Tina Brenneisens Comic Oblomowa (2024), der Ivan Gončarovs Roman Oblomov adaptiert und die Protagonistin als Frau namens Ilona in einer zeitgenössischen Großstadt zeigt. Der Comic zeichnet sich durch den weitgehenden Verzicht auf konventionelle Panelstrukturen aus und inszeniert stattdessen Raum und Zeit theatral, wobei das Bett als zentrales Objekt und Ort der Handlung fungiert. Rauchenbacher argumentiert, dass Comics als formal queer verstanden werden können, da sie durch ihre medienspezifischen Eigenschaften – wie die Verbindung von Sequenzialität und Simultaneität, Wiederholung und Ellipse – lineare und binäre Konzepte aushebeln. Diese formale Queerness ermöglicht es, chrononormative Zeitvorstellungen zu dekonstruieren, die durch heteronormative und kapitalistische Logiken determiniert sind, und stattdessen alternative, anarchische Entwürfe von Zeit und Raum zu entwickeln. Brenneisens Arbeit mit der »bewegten Bühne« zeigt damit exemplarisch, wie das Medium Comic durch seine formalen Strategien Gegenentwürfe zu hierarchischen, patriarchalen und kapitalistischen Konzepten bieten kann.

Janek Scholz zeichnet die Entwicklung queerer und transgeschlechtlicher Comics in Brasilien nach und argumentiert, dass die Arbeiten von Lino Arruda und Kael Vitorelo einen Umbruch in der brasilianischen Comiclandschaft darstellen. Ausgehend von einem historischen Rückblick auf frühe schwul-lesbische Publikationen wie Lampião da Esquina (1978–1981) und Adão Iturrusgarais Rocky & Hudson (1987) reflektiert Scholz kritisch, dass queere Figuren lange vorwiegend von Zeichnenden dargestellt wurden, die selbst nicht den porträtierten Communities angehörten. Die wachsende Präsenz transgeschlechtlicher Comicschaffender seit den 2010er Jahren, begünstigt durch digitale Publikationsplattformen, veränderte diese Dynamik grundlegend. Scholz zeigt, dass Arruda und Vitorelo marginalisierten Stimmen innerhalb queerer Communities Raum geben, sich vom rein Autobiografischen zugunsten einer autotheoretischen Praxis im Sinne Paul Preciados lösen und eine Bildsprache erproben, die gängige Darstellungskonventionen bewusst unterläuft.

yashka Chavan, Felipe Espinoza Garrido und Rita Maricocchi ergründen im Interview mit Künstler_in, Illustrator_in und Architekt_in Bishakh Som, wie Soms grafische Erzählungen die Grammatik und das Vokabular der Erzählform des Comics erweitern und verändern. Die besonderen Darstellungsmöglichkeiten des Comics in Verbindung mit Sprache sind für Som eine intime und ausdrucksstarke Möglichkeit sich mitzuteilen und komplexe innere Welten zu veranschaulichen. Soms Darstellungen reflektieren auch aufgrund der eigenen Biografie Themen queerer südasiatischer Erfahrungen, Erinnerungskultur, sowie gelebter südasiatischer Diaspora-Realitäten. Dieses Gespräch erweitert die Betrachtung von Comics als queere Form über den angloamerikanischen Kanon hinaus auf queere südasiatische Erfahrungen und reflektiert selbstbewusst die Archive und kulturellen Referenzen, auf die Som in ihrer künstlerischen Praxis zurückgreift.

Celestine Kronberger untersucht in dieser künstlerischen Forschungsarbeit, wie Comics als visuelles Medium genutzt werden können, um Trans*Subjektivität und Verkörperung zu erforschen und sichtbar zu machen. Kronberger führt dabei Queer Theory und Psychoanalyse in einem dialektischen Ansatz zusammen, um zu verstehen, wie Subjektivität und Körperwahrnehmung durch unbewusste Prozesse und gesellschaftliche Normen innerhalb hetero-patriarchaler Strukturen geformt werden. Die Fragmentierung, die dem Medium Comic durch Panels, Gutters und die Spannung zwischen Text und Bild inhärent ist, dient dabei nicht nur als visuelles Werkzeug zur Erklärung theoretischer Konzepte, sondern wird selbst zu einem analytischen Instrument.

Abb. 1: Noëlle Kröger, Cover CLOSURE #12.

Noëlle Kröger wurde 1997 in Hamburg geboren und schloss sein Bachelor- und Masterstudium im Fach Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg ab. Seine Geschichten drehen sich meist um Gender, falsche Dichotomien und kulturelle Normen. Oft spielen dabei Tiere eine Rolle. Noëlle ist Mitglied des Comic Geheimclubs und Teil des Teams des Comicfestivals Hamburg. Krögers neueste Veröffentlichung Meute (2024) untersucht anhand der Darstellung von Werwölfen Themen wie Diversität, Geschlechterfluidität und -komplexität und bricht dabei mit der Dichotomie zwischen Werwolf oder Mensch sein. Das Cover dieser Ausgabe von CLOSURE ist ebenfalls von diesem Themenkomplex inspiriert. Wir danken Noëlle Kröger für die Visualisierung unseres Themenschwerpunkts.

Wir danken allen Autor_innen, den Rezensent_innen und unserem Cover-Artist, die diese Ausgabe möglich gemacht haben, sowie unseren Leser_innen, die CLOSURE unterstützen.

Kiel, Februar 2026
CLOSURE-Team

 

Bibliografie

  • Ahmed, Sara: Queer Phenomenology. Orientations, Objects, Others. Durham: Duke University Press, 2007.
  • Cruse, Howard (Hg.): Gay Comix. Nr. 1–4. Princeton, WI: Kitchen Sink Press, 1980–1983.
  • Czerwiec, MK: Taking Turns. Stories from HIV/AIDS Care Unit 371. University Park, PA: Penn State University Press, 2021 [2017].
  • Forney, Ellen: Marbles. Mania, Depression, Michelangelo, and Me. A Graphic Memoir. New York: Gotham Books, 2012.
  • Gillen, Kieron (W), Jamie McKelvie (P), Mike Norton (P) u. Matthew Wilson (C): Young Avengers. The Complete Collection. New York: Marvel, 2020.
  • Halberstam, Jack: In a Queer Time and Place. Transgender Bodies, Subcultural Lives. New York/London: New York University Press, 2005.
  • Hall, Justin: No Straight Lines: Introduction. In: No Straight Lines. Four Decades of Queer Comics. Hg. v. Justin Hall. Seattle: Fantagraphics Books, 2012, n. pag.
  • Heinberg, Allan (W) u. Jim Cheung (P): Young Avengers. Vol. 1. New York: Marvel, 2005–2006.
  • Summers, A. K.: Pregnant Butch. Nine Long Months Spent in Drag. New York: Soft Skull Press, 2014.

Abbildungsverzeichnis

  • Abbildung 1: Noëlle Kröger, Titelbild CLOSURE #12.