Fachliteratur

 

Ein Handbuch, das seinen Namen verdient
Rezension von Bernd Dolle-Weinkauff

Der vorliegende Band darf als ein Beispiel daf√ľr angesehen werden, welche Entdeckungen zu machen sein k√∂nnten, wenn wir √ľber den Horizont der eigenen/eigener wie auch der traditionellen bekannten Comickulturen hinausblicken und bereit sind, uns ein wenig bei den n√§chsten (ost-)europ√§ischen Nachbarn umzusehen. Bitte weiterlesen

 

From ‚ÄļComics‚ÄĻ to ‚ÄļGraphic Novels‚ÄĻ? The Journey is the Reward!
Review by Kerstin Howaldt

In six well-researched chapters, Paul Williams‚Äôs Dreaming the Graphic Novel sets out to trace the economic, social, and cultural aspects of what he understands as ¬ĽThe Novelization of Comics¬ę. His highly readable book provides a plethora of examples of both well- and lesser-known comics and fanzines by which he vividly portrays the intertwining of historical and medium-specific circumstances that gave rise to what we like to call ‚Äļgraphic novel‚ÄĻ nowadays. Bitte weiterlesen

 

Messlatte mit Mic Drop
Rezension von Lukas R. A. Wilde

Viele Comictheoriewerke der letzten Jahre, die einen gewissen Grundlagenanspruch vertreten haben, entwickelten ihre jeweiligen Zug√§nge ‚Äď Perspektiven, Methodiken und Begrifflichkeiten ‚Äď doch eher spezifisch. Chris Gavaler legt nun die wohl breiteste Bestandsaufnahme der letzten zwei Dekaden Comictheorie vor, in einer fast obsessiven Suche nach immer pr√§ziseren Unterscheidungs- und Beschreibungsm√∂glichkeiten der narrativen Funktionszusammenh√§nge sequenzieller Bilder. Bitte weiterlesen

 

Vor dem Vergessen gerettet
Rezension von Ole Frahm

Vor √ľber drei√üig Jahren erschien der zweite Band von David Kunzles The History of the Comic Strip, der das 19. Jahrhundert umfasste. In Rebirth of the English Comic Strip geht es um ein sehr breites Spektrum ganz unterschiedlicher Ans√§tze, die nun ausf√ľhrlich in lesbaren Reproduktionen weiterer Forschung zug√§nglich gemacht werden. Bitte weiterlesen

 

Den Holocaust erinnern, erzählen und zeichnen
Rezension von Deborah Fallis

Beyond MAUS untersucht die Frage, wie √ľber Art Spiegelmans kanonisierte Graphic Novel Maus hinaus der Holocaust in Comics erinnert wird. Die interdisziplin√§re Ausrichtung des Bandes er√∂ffnet vielf√§ltige Perspektiven der Comicforschung. Bitte weiterlesen

 

Eigenlogik oder mediale Interdependenz?
Rezension von Mara Stuhlfauth-Trabert und Florian Trabert

F√ľr den Sammelband Der Comic als Form. Bildsprache, √Ąsthetik, Narration, der aus der gleichnamigen Tagung 2019 an der Justus-Liebig-Universit√§t Giessen hervorging, ist das Bestreben leitend, die Comicforschung aus der von Herausgeber J√∂rn Ahrens postulierten doppelten Abh√§ngigkeit von der Film- und Literaturwissenschaft zu l√∂sen, um auf diese Weise ¬Ľdie formgebenden Bedingungen einer Eigenlogik des Mediums Comic¬ę reflektieren zu k√∂nnen. Bitte weiterlesen

Comics

 

Auf den Punkt gebracht.
Rezension von Barbara M. Eggert

Kusama: ossessioni, amori e arte ‚Äď so lautete der italienische Originaltitel der von Elisa Macellari gestalteten Comicbiografie √ľber Yayoi Kusama (*1929). Die bilddominante grafische Erz√§hlung vermittelt auf eindrucksvolle Weise sowohl die Relevanz von Kusamas Schaffen f√ľr die Avantgardekunst des 20. Jahrhunderts als auch deren autotherapeutische Wirksamkeit f√ľr die K√ľnstlerin selbst. Bitte weiterlesen

 

Erinnerung (auf-)zeichnen
Rezension von Frank Kaltofen

Die Verarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen im Comic ist keineswegs ein neues Phänomen, obgleich die Anzahl von Graphic Novels, die sich mit ernsten, historischen Themen befassen, innerhalb der letzten zehn bis 15 Jahre in vielen Verlagsprogrammen deutlich zugenommen hat. Meist steht das Schicksal der Opfer und Verfolgten im Zentrum. Dabei wird in der Regel beispielhaft anhand konkreter Einzelschicksale erzählt. Bitte weiterlesen

 

Wie kann ein postkolonialer Comic aussehen?
Rezension von Robin Frisch

In drei Comicreportagen zeichnen die kamerunischen Autoren Franky Mindja und Daniel Assako Widerstandsformen gegen den Kolonialismus nach. Wiederstand ist ein facettenreicher Comic mit postkolonialer Perspektive. Er zeigt, wie wichtig die Geschichte antikolonialen Protests ist ‚Äď nicht nur f√ľr die Geschichtsschreibung, sondern auch f√ľr den Comic als Medium. Bitte weiterlesen