CLOSURE #4 (11/2017)

Cover CLOSURE #4  

√úber diese Ausgabe

Schon Aristoteles wusste in seiner Poetik, dass jede Geschichte ein Ende, einen Anfang und ‚Äď nicht zu vergessen ‚Äď auch etwas dazwi­schen brauche. Dieses ‚ÄļDazwischen‚ÄĻ ist seit jeher Gegenstand philo­logischer wie narrato­logischer Forschung gewesen, und auch das Ende ist ein beliebtes Ziel akademischen Wissensdrangs: Sei es Stefan Krafts Habilitationsschrift zum Happy End in der Kom√∂die (2011), Willem Stranks Dissertation zum Twist Ending im Film (2016) oder der Poetik und Hermeneutik Tagungsband Das Ende. Figuren einer Denkform (1999) ‚Äď die Frage danach, wie alles endet, scheint Kulturwissenschaftler_innen verschiedener Disziplinen zu faszinieren.

Anf√§ngen hingegen wohnt im akademischen Umfeld nur selten ein Zauber, sondern vielmehr etwas Selbstverst√§ndliches und Beil√§ufi­ges inne, sodass ihnen grunds√§tzlich weitaus weniger Aufmerksam­keit geschenkt wird. Dabei sind Anf√§nge im Comic allgegenw√§rtig ‚Äď und das gleich auf mehreren Ebenen. Bitte weiterlesen